AfD: Warum tut sie sich beim Thema Rente so schwer?

Mein folgender Beitrag beinhaltet einige Gedanken, die ich mir im Rahmen einer Diskussion auf der Facebook Seite der Partei „AfD“, gemacht habe. Bevor ich allerdings zum Inhalt meiner Überlegungen voranschreite, möchte ich ausdrücklich erwähnen dass es sich dabei lediglich um grundsätzliche Ideen handelt, die ausschließlich auf logischen Schlussfolgerungen meines unvoreingenommenen Verstandes beruhen. Wobei „unvoreingenommen“ in diesem Kontext vor Allem bedeuten soll, dass sie unabhängig von jeglicher empirischen bzw. statistischen Evidenzgrundlage entstanden sind.

 

Die Frage, um die es geht dürfte eine Frage sein, die sich wahrscheinlich viele Beobachter der Deutschen Politik stellen. Insbesondere wohl diejenigen, die bei der letzten Bundestagswahl der AfD mit ihrer Stimme einen Vertrauensvorschuss gegeben haben – in der Hoffnung damit einen Paradigmenwechsel in der Bundestagspolitik zu unterstützen. Weg von der kraftlosen Einheitslethargie. Hin zur volksnahen Interessenvertretung des Deutschen Volkes.

 

Warum hat die AfD noch keine Antwort auf die Renten-Problematik, deren mögliche Konsequenzen uns in Form von drohender Altersarmut bis hin zum Zusammenbruch unseres Gesellschaftssystems des Sozialstaates, zunehmend beunruhigen?

 


Ich glaube es gibt einen ganz einfachen Grund dafür, weshalb die AfD insbesondere für diese Problematik keine Lösung anzubieten hat.

Dieser Grund besteht darin, dass eine Einwanderung junger leistungsfähiger Männer mit geringem Lohnniveau notwendig ist um die Folgen des Demographischen Strukturwandels in unserer Bevölkerung abzufangen.

Wenn Du die Frage nach der Rente stellst, dann musst Du im selben Zuge auch fragen: Woher kommt das Geld für die Renten?

Es dürfte für die wenigsten etwas Neues sein, wenn ich Euch sage dass das Gleichgewicht der Altersverteilung (Jung/Alt) in der deutschen Bevölkerung stark Richtung „alt“ umgekippt ist. Ergo reicht die Produktivität bzw. Erwerbskraft der jüngeren Generationen nicht mehr aus um die Lebenshaltungskosten (bzw. die Rentenansprüche) der älteren Generationen zu decken.

Und da wir in Deutschland die technologischen Entwicklungen der letzten 20 Jahre (Stichwort: Digitalisierung) verpennt haben, können wir aus eigener Kraft jetzt auch nicht das Know-How vorweisen, das man bräuchte um die Tätigkeiten in der industriellen Fertigung von Robotern bzw. Künstlicher Intelligenz ausführen zu lassen. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass unsere Unternehmen nicht die erforderliche Innovationskraft haben (das gilt im Übrigen ebenso auch für die von den AfD-Abgeordneten angepriesenen deutschen Automobilhersteller).

In diesem Zusammenhang erkläre ich mir auch die Tatsache, dass die Einwanderer in unsere Wirtschaft zu weiten Teilen aus jungen Männern bestehen (möglichst hohe körperliche Leistungsfähigkeit → maximale Produktivität).

Ich möchte an dieser Stelle keinesfalls Anspruch auf absolute Wahrheit dieser Zusammenhänge erheben.

In meinen Augen lassen sich die unterschiedlichen Beobachtungen, die wir alle vermutlich gemacht haben, allerdings durchaus mit einer gewissen Logik zu einem Gesamtbild zusammensetzen.

Über Feedback und gegensätzliche Standpunkte würde ich mich sehr freuen. 🙂

Mit freundlichen Grüßen,
Alexander Körbel

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